Ausgebildet an der Neuen Schule Hellerau in Hellerau (heute Stadtteil von Dresden/D), 1924 Debüt als Solotänzerin in Dresden und Beginn der Lehrtätigkeit in Hellerau und nach Übersiedlung der Schule 1925–28 in Laxenburg bei Wien. Weitere Stationen als Pädagogin waren 1928–30 Basel/CH, 1930–38 wieder Laxenburg, 1940/41 Berlin, 1942–52 das Konservatorium der Stadt Wien; 1952–70 war sie Vorständin der Abteilung für künstlerischen Tanz an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien, 1970–77 dort Leiterin des Lehrgangs Moderne tänzerische Erziehung und Tanzpädagogik – System R. C. (Entwicklung einer eigenen Schule für Bewegung, Tanz und Tanzpädagogik). Seit 1972 leitete sie zudem das Ergänzungsstudium Tänzerische Bewegungserziehung zunächst in Straßburg/F, seit 1994 in Wien. Gastkurse und Solotourneen führten sie ins In- und Ausland (s. Abb.). Nach ihrem Tod wurde die Internationale Gesellschaft R. C. (IGRC) in Wien gegründet.
Gedenkstätten
- Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof (s. Abb.)
Ehrungen
- 2. Preis Internationaler Wettbewerb für Choreographie Paris 1932, für Solotanz Warschau 1933
- Prof.-Titel 1936
- Ehrenzeichen für Wissenschaft und Forschung I. Klasse der Republik Österreich 1960
- Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien 1971
Werke
u. a. zahlreiche Choreographien für die großen Wiener Bühnen, auch für Freilichtaufführungen in Paestum/I und Syrakus (Siracusa/I).
Schriften
- verschiedene Artikel über tänzerische Erziehung in Fachzeitschriften
Literatur
- G. Alexander (Hg.), Tänzerin, Choreographin, Pädagogin R. C. 1995
- LdM 2000
- Schneider 1985
- Who is who in Öst. 1979, 1987/88
- Riemann 1972
- www.tanz-chladek.com/ (3/2008)
Abbildungen
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
4.4.2023Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Chladek, Rosalia“ (4.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cad9 (abgerufen am )
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