1918–22 Studium der Rechte und Musikwissenschaft in Wien. Theaterkapellmeister in Sofia, Istanbul, Athen, Bozen, der Schweiz, an der Volksoper Wien und am Schönbrunner Schlosstheater, Opernchef in Klagenfurt. 1927–38 Kapellmeister der RAVAG (Symphoniekonzerte, Kammeropern). Erster österreichischer Tonfilmkapellmeister (Film) mit teils eigener, teils zusammengestellter Musik. Brachte den damals noch unbekannten J. Heesters als Bettelstudent an die Volksoper. Auftritte mit Blasorchester bei offiziellen Anlässen usw. Mitarbeit am Aufbau der Musikergewerkschaft (Interessensvertretungen) nach 1945.
Werke
Filmarrangements für Stumm-, Ton- und Kulturfilme; Märsche, Lieder.
Schriften
- Die Mandoline als Solo- und Orchesterinstrument. Zum Konzert am Montag, den 7. November [1927] in Radio Wien 4.11.1927
Literatur
- Lang 1986
- www.demos.ac.at
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Cerda, Philipp de la (Sanchez de la Cerda)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cac6 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

