War bis 1662 am Hof des Herzogs von Modena/I, bevor ihn Kaiser Leopold I. im Oktober als Altisten in seine Hofkapelle aufnahm; sang auch Tenor. In den letzten beiden Lebensjahren hatte er zudem die Funktion des „Konzertmeisters“ (de facto Partausteilers). 1683 wurde sein Oratorium Il Trionfo di Davidde mit eigenem Libretto aufgeführt, das C. A. Badia 1714 neu vertonte.
Literatur
- Z. Kalista, Korespondence císaře Leopolda I. s Humprechtem Janem Černínem z Chudenic 1 (1936)
- Knaus 1968f.
- Seifert 1985
- Wien, Hofkammerarchiv: Hofquartierbücher 1664, 1675, 1685
- HHStA: OMeA 23 (1727)
- Domarchiv St. Stephan: Totenprotokoll B
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Castelli, Paolo“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cab0 (abgerufen am )
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