Carmina Burana

Lieder der Hs. München, Bayerische Staatsbibliothek [D-MBs] Clm 4660/4660a

Diese war zuletzt (bis 1803) im bayerischen Stift Benediktbeuren und ist um 1230 im „südlichen Grenzbereich des bayerischen Sprachgebiets“ entstanden. B. Bischoff hat auf Herkunft aus Seckau geschlossen, neuerdings denkt man eher an das Augustiner-Chorherrenstift Neustift bei Brixen. Sie enthält über 250 lateinische und auch deutsche (moralisch-satirische, Liebes-, Tanz-, Trink- u. Spiel-) Lieder sowie geistliche Spiele, z. T. neumiert (nur weniges übertragbar, Neumen). Allgemein bekannt wurde die Sammlung durch die Verwendung einiger Texte durch Carl Orff in seiner gleichnamigen Komposition (1935/36).

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Rudolf Flotzinger

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Rudolf Flotzinger, Art. „Carmina Burana“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001caa7 (abgerufen am )

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