Debütierte 1810 am Theater in der Josefstadt, ging später nach München, wo er im Hoftheater am Isartor A. Bäuerles Lokalpossen erfolgreich aufführte. Kehrte 1826 nach Wien zurück, pachtete 1827 das Theater an der Wien und führte es bis 1845. 1838 erwarb er das Theater in der Leopoldstadt, das er 1847 als Neubau unter dem Namen Carltheater eröffnen ließ. Er hatte v. a. administrative Fähigkeiten, als Schauspieler verkörperte er den zur Volksfigur gewordenen „Staberl“. Seine Frau Margarethe Bernbrunn (* 10.9.1788 München, † 16.7.1861 Bad Ischl) war königlich Bayerische Hofopernsängerin, später Schauspielerin und betätigte sich in Wien als Übersetzerin von französischen Theaterstücken.
Literatur
- Czeike 1 (1992)
- ÖBL 1 (1957)
- ÖL 1995
- Wurzbach 1 (1856) [Bernbrunn]
- Eisenberg 1903
- A. Bäuerle, Director C. 1889 [Roman]
- J. Kolarsky, Direktor C. C. [1928]
- H. Schenker, Theaterdirektor C. und die Staberl-Figur , Diss. Zürich 1986
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Carl, Carl (eig. Bernbrunn, Karl Andreas)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001caa6 (abgerufen am )
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