Caffi, Francesco

* 14.6.1778 Venedig/Republik Venedig (Venezia/I), † 24.1.1874 Padua (Padova/I)

Musikhistoriker

Nach einem Jus-Studium in Padua lebte C. bis 1827 in Venedig, wo er sich sehr im Kulturleben engagierte. 1827–40 war er Richter am Appellationsgericht in Mailand unter napoleonischer, später österreichischer Herrschaft, ab 1840 Präsident des Gerichtes von Rovigo. Im Ruhestand (ab 1850) widmete er sich historischen Arbeiten zur Musikgeschichte Venedigs und Venetiens. Musikalische Ausbildung bei Giuseppe Scatena, Matteo Rauzzini und Francesco Gardi. 1811 war er an der Gründung eines Istituto filarmonico beteiligt (das jedoch nur 5 Jahre bestand).

Werke

Kantaten (u. a. Omaggio a Napoleone, Il pegno di pace, L’armonia richiamata), Concerto; Divertimento, Variationen.

Schriften

Literatur

  • NGroveD 4 (2001)
  • MGG 3 (2000)
  • ÖBL 1 (1957)

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Caffi, Francesco“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ca92 (abgerufen am )

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