Nach einem Jus-Studium in Padua lebte C. bis 1827 in Venedig, wo er sich sehr im Kulturleben engagierte. 1827–40 war er Richter am Appellationsgericht in Mailand unter napoleonischer, später österreichischer Herrschaft, ab 1840 Präsident des Gerichtes von Rovigo. Im Ruhestand (ab 1850) widmete er sich historischen Arbeiten zur Musikgeschichte Venedigs und Venetiens. Musikalische Ausbildung bei Giuseppe Scatena, Matteo Rauzzini und Francesco Gardi. 1811 war er an der Gründung eines Istituto filarmonico beteiligt (das jedoch nur 5 Jahre bestand).
Werke
Kantaten (u. a. Omaggio a Napoleone, Il pegno di pace, L’armonia richiamata), Concerto; Divertimento, Variationen.
Schriften
Literatur
- NGroveD 4 (2001)
- MGG 3 (2000)
- ÖBL 1 (1957)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Caffi, Francesco“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ca92 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

