Johann: * 21.5.1828 Hochweseli/Böhmen (Vysoké Veselí/CZ), † 30.6.1907 Graz. Komponist und Lehrer. Musikalische Ausbildung bei J. Proksch in Prag, wo er 1846–55 selbst unterrichtete. 1856 gründete B. in Graz eine MSch., an der neben Klavier sowie Chor- und Sologesang auch Harmonielehre und „alle anderen Musikwissenschaften“ unterrichtet wurde. Zu deren Schülern zählten u. a. H. Wolf und J. Marx.
Werke
Oper Edmund Graf Bethune; sinfonisch-dramatische Dichtung Sauls böse Stunde; Chöre, Lieder; Klavierstücke.
Schriften
- Klavierschule [o. J.]
- Schule der Akkordverbindungen [o. J.]
- Zur Reform der Pedalschrift 1884
Seine Tochter
Emilie: * 1.12.1864 Graz, † 1.1.1941 Graz. Pianistin und Lehrerin. Sie erhielt ihre Klavierausbildung an der MSch. ihres Vaters, strebte zunächst jedoch eine Karriere als Schauspielerin an (Ausbildug bei Anna Kreibig) und debütierte im März 1887 am Grazer Landestheater. Später widmete sie sich der Ausbilduung zur Klavierpädagogin, legte spätestens 1893 die Staatsprüfung ab und unterrichtete in der Folge Klavier und Harmonielehre an der MSch. ihres Vaters. 1911 wurde sie in den Beirat der neu gegründeten Ortsgruppe Graz des Musikpädagogischen Verbandes gewählt. Nach dem Tod von J. B. übernahm sie die Schule.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1926
Literatur
- StMl 1962–66
- F-A 1 (1936)
Abbildungen
Autor:innen
- Uwe Harten
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
24.8.2018Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Monika Kornberger, Art. „Buwa, Familie“ (24.8.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f9ae (abgerufen am )
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