Ausbildung bei Franz Pivoda in Prag und Felix v. Kraus in München. Debüt 1891 in Brünn als Hans (Verkaufte Braut), es folgten Auftritte in zahlreichen europäischen Städten (seit 1898 als lyrischer und auch schon Heldentenor), darunter 1906 in Graz, 1912–14 an der Wiener Hofoper. Seine glänzende Karriere führte ihn viele Jahre nach New York/USA, daneben gastierte er weiter an europäischen Bühnen (bis 1924). Er verkörperte Partien des italienischen, französischen, tschechischen und deutschen Repertoires und zählte besonders als Wagner-Interpret zu den bedeutendsten Heldentenören seiner Zeit.
Ehrungen
- Goldene königlich bayerische Ludwigs-Medaille f. Wissenschaft und Kunst 1906
Literatur
- NGroveD 4 (2001)
- MGG 3 (2000)
- K-R 1997, 2002
- Kosch 1 (1953)
- Československý hudební slovník 1 (1963)
- W. Bergmann in Orden und Ehrenzeichen 22 (2020), Nr. 125
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
15.11.2021Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Burian (Burrian), Karel (Karl)“ (15.11.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f9a3 (abgerufen am )
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