Sohn des Webers und Kleinhäuslers Lambert B. Erhielt 1891 die Priesterweihe und war zunächst Kooperator in Gföhl/NÖ (1891–96), Amstetten (1896/97), Spitz an der Donau (1897–99) und Purgstall an der Erlauf/NÖ (1899–1905); Pfarrerprüfung 1895. 1905 wurde er Provisor und 1906 Pfarrer in Aggsbach/NÖ, 1917–22 war er Pfarrer und Dechant in Spitz an der Donau. B. betätigte sich als Heimatdichter, in seinen Werken beschrieb er das ländliche Leben seiner Zeit. Er war weiters ein guter Sänger, Cellist und Kammermusiker. Eine Verwandtschaft zur Familie Bruckner konnte nicht nachgewiesen werden.
Schriften
- Gedichtsammlungen (nur z. T. veröffentlicht)
Literatur
- ÖBL 1 (1957)
- St. Pöltner Ztg. 23.7.1891, 5, 26.9.1895, 5, 3.8.1899, 5, 26.10.1905, 3, 1.3.1906, 4
- Kremser Ztg. 12.7.1896, 5, 1.8.1897, 8
- Reichspost 13.7.1922, 5, 18.7.1922, 1f
- St. Pöltner Diözesanbl. 1922, Nr. 8, 60
- Taufbuch 1865–1908 der Pfarre Hirschbach, fol. 43
- Sterbebuch 1886–1938 der Pfarre Hirschbach, fol. 81
- eigene Recherchen (Matriken Pfarre Hirschbach)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
9.4.2021Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Bruckner, Anton“ (9.4.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f96e (abgerufen am )
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