Brentano (geb. Edle von Birkenstock), Antonie Josepha

* 28.5.1780 Wien, † 12.5.1869 Frankfurt am Main/D

Wurde als Ehefrau des Frankfurter Kaufmanns und späteren Senators Franz v. B. (1765–1844, Heirat 1798), des Bruders des sie schwärmerisch verehrenden Clemens v. B. (1778–1842), mit L. v. Beethoven bekannt und lebte 1809–12 in Wien. Nach wie vor ist nicht unwiderlegbar geklärt, ob sie oder Josephine Gräfin Deym, geb. Brunsvick, als Beethovens legendäre „Unsterbliche Geliebte“ (1812) anzusehen ist. Beethoven wollte B. 1822 seine Klaviersonaten op. 110 und 111 widmen, gab den Auftrag irrtümlich nicht weiter und dedizierte ihr schließlich seine Diabelli-Variationen op. 120. Außerdem sind Widmungsexemplare verschiedener Notendrucke von Werken Beethovens erhalten.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Brentano (geb. Edle von Birkenstock), Antonie Josepha“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000208c2 (abgerufen am )

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