Erste musikalische Ausbildung in Vorarlberg (Musikdirektor August Linke), 1889 Übersiedlung nach Stuttgart. Studien am königlichen Konservatorium in München bei L. Thuille. Nach 1923 freischaffender Komponist in Stuttgart.
Ehrungen
- Prof.-Titel 1955
- Verdienstkreuz I. Klasse der BRD 1966
Werke
Orchester- und Kammermusikwerke (Symphonische Dichtung Flagellantenzug op. 9, Ouvertüre zu Goethes Reineke Fuchs op. 23, Violinkonzert op. 10, Streichquartett in a op. 37 u. a.); Chorwerke (An den Mistral op. 2, Lernt lachen op. 8, Trilogie der Leidenschaft op. 27 u. a.); Opern (Der Teufelssteg op. 35, Der Hochzeiter op. 36); Lieder (s. Tbsp.).
Literatur
- K. Bleyle, WV [o. J.]
- E. Schneider, Vorarlberger Komponisten von Bürk Mangolt bis Ferdinand Andergassen 1973
- V. Keldorfer in E. Bild (Hg.), [Fs.] Der Niederösterr. Sängerbund 1863–1913, 1913
Hörbeispiele
Autorin
- Annemarie Bösch-Niederer
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2020Empfohlene Zitierweise
Annemarie Bösch-Niederer, Art. „Bleyle, Carl August“ (18.2.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f8c4 (abgerufen am )
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