Hatte enge Kontakte zu Österreich: 1948 erstmals im Wiener Konzerthaus, 1959 bei den Salzburger Festspielen, seit 1966 Auftritte mit den Wiener Philharmonikern und an der Wiener Staatsoper (Falstaff, Der Rosenkavalier, Fidelio); er nannte den Wiener Jeunesse-Chor seinen Lieblingschor, mit ihm zahlreiche gemeinsame Konzerte und Tourneen. Großen Erfolg hatte B. als Vertreter der amerikanischen Musik mit seinem Musical West Side Story auch in der Volksoper Wien (deutschsprachige EA 1968, produziert von M. Prawy). B. war einer der international bekanntesten und vielseitigsten Musiker des 20. Jh.s.
Gedenkstätten
- Leonard-Bernstein-Straße (Wien XXII)
Ehrungen
- Österr. Ehrenzeichen f. Wissenschaft und Kunst 1976
- Ehrenring 1982
- Ehrenbürger der Stadt Wien 1987
- Ehrenmitglied der GdM und der Wiener Konzerthaus-Gesellschaft.
Werke
Bühnenwerke (auch in Österreich aufgeführt: u. a. Trouble in Tahiti, Candide, A Quiet Place, Mass); Ballett- und Bühnenmusik; Chöre und Lieder; Orchester- und Kammermusik.
Schriften
- Ein Leben für die Musik 1993 (gem. m. E. Castiglione)
- Konzert für junge Leute 1999
Literatur
- U. Magnes, L. B. und sein Bezug zu Österreich 1997
- Hellsberg 1992
- H. Burton, L. B. 1994
- P. Gradenwitz, L. B. 1995
- NGroveD 3 (2001)
- MGG 2 (1999)
- G. E. Schmidt, Orden und Ehrenzeichen Österreich 1945–1999, 1999
- MGÖ 3 (1995)
- Czeike 1 (1992)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Bernstein, Leonard“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f872 (abgerufen am )
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