1921 trat er als „Konzertmeister und Komponist Luigi Bernauer“ im Etablissement Münchnerhof in Wien auf. 1922 übersiedelte er nach Berlin, wo er sich als Refrainsänger für zahlreiche Schallplattenaufnahmen, z. T. unter verschiedenen Pseudonymen, einen Namen machte. 1928/29 nahm er etwa mehrere Schallplatten für Homocord auf. Darüber hinaus komponierte B. zahlreiche Wienerlieder und Schlager. Er starb während einer Wehrmachtstournee in Holland.
Werke
Wienerlieder (Die alte Zahnradbahn, Wienerlieder sind a Stückerl Wienerherz [T: jeweils B.]; Wenn es wo noch Märchen gibt [T: E. Meder]); Schlager (Mit einem Herzen darf man nicht spielen [T: F. Rotter, Armin Robinson], Jeder Tag hat 24 Stunden [T: Charles Amberg]); Schlagertexte (gem. m. Wilhelm Krug: In meiner Badewanne bin ich Kapitän [M: Otto Berco], Der Bart ist ab, mein Schatz [M: Otto Berco], In Tirol gibt’s beim Busserln ein Echo [M: Manfred Zalden]).
Literatur
- Lang 1986
- Das Lex. des dt. Schlagers 1993
- WStLA (Meldearchiv)
- eigene Recherchen
Abbildungen
Autorin
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
8.7.2013Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Art. „Bernauer (eig. Bernhuber), Ludwig (Luigi, Pseud.e Bert Brand, Fred Lustig, Hans Hellmer, Hans Bauer, Kurt Velten, Georg Walden)“ (8.7.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f86d (abgerufen am )
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