Ausbildung in Rom, dann als Kapellmeister und Organist tätig. 1677 Vizekapellmeister von Kurfürst Ferdinand Maria in München. Ab 1688 als Nachfolger seines Vaters Ercole (1622–87) Hofkapellmeister. Nach Auflösung der Hofkapelle 1704 konnte er ab 1710 in einer kleinbesetzten Kapelle der österreichischen Administration wieder Dienst tun. Seine Bühnenwerke wurden auch in Wien aufgeführt. 1698 widmete er seinen Orpheus ecclesiasticus Kaiser Leopold I.
Werke
15 Opern; La fiera (Trattenimento musicale, Wien 1691); Messen, Magnificat, Motetten, Hymnen.
Literatur
- NGroveD 3 (2001)
- MGÖ 1 (1995), 309
- MGG 2 (1999)
- Stieger II/1 (1977)
- EitnerQ 1 (1900), Ntrg. 1904
- K. Forster, Über das Leben und die kirchenmusikalischen Werke des G. A. B., Diss. München 1933
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Bernabei, Giuseppe Antonio“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f869 (abgerufen am )
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