Lernte sein Handwerk in Temeswar (Timișoara/RO), Pest (Budapest), Wien, Hamburg/D, London und Paris; ab 1844 in Wien; stellte 1845 auf der Wiener Industriellenausstellung zwei Klaviere vor. 1846–79 Werkstatt in Pest, stellte Klaviere in München sowie bei den Weltausstellungen in London 1862, Paris 1867 und Wien 1873 aus. B. konstruierte einen neuartigen gewölbten Resonanzboden nach Art der Streichinstrumente, der für Österreich-Ungarn patentiert wurde (System B.). U. a. bestellte F. Liszt einige Klaviere.
Schriften
- Die Claviere auf der jetzigen Pariser Weltausstellung 1867
- Im Interesse unserer Clavier-Industrie 1879
Literatur
- MGG 2 (1999)
- NGroveD 3 (2001)
- MGÖ 3 (1995)
- E. Fontana in F. Hellwog (Hg.), [Fs.] J. H. van der Meer 1987
- M. Szekeres-Farkas in SM 14 (1972)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Beregszászy, Lajos“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f84d (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

