B. studierte in Stuttgart bei Johann Christian Ludwig Abeille, in Weimar/D bei J. N. Hummel und in Dresden/D bei C. M. v. Weber, dessen Lieblingsschüler er wurde und der ihm 1823 eine Stelle als Kapellmeister am Wiener Kärntnertortheater verschaffte. 1825 ging er nach Neapel, 1834 nach Paris. B. lebte ab 1835 in England (Dirigent an Her Majesty’s Theatre und am Drury Lane in London), leitete 1848–80 die Liverpool Philharmonic Society. Er gehörte zu jenen Komponisten, die sich um die Schaffung einer englischen Nationaloper bemühten.
Ehrungen
- geadelt 1871, Komtur des Franz Josephs-Ordens 1874, Kommandeur des württembergischen Friedrichs-Ordens
Werke
Opern (Giacinta ed Ernesto, I portughesi in Goa, Un anno e un giorno, The Gypsy’s Warning, The Brides of Venice, The Lily of Killarney); Kantate (Die Legende der hl. Cäcilia); Oratorium; 2 Sinfonien; 2 Klavierkonzerte; Rezitative zu Webers Oberon.
Schriften
Literatur
- MGG 2 (1999)
- NGroveD 3 (2001)
- MGÖ 2 (1995)
- F-A 1 (1936)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Benedict, (Sir) Julius“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f842 (abgerufen am )
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