Beisteiner (Beysteiner, Pohl-B. bzw. Czabon-B.), Elisabeth (Elise)

* 18.2.1801 Kleinhöflein/H (heute Bl), † 26.1.1866 Wien

Sängerin (Sopran/Mezzosopran)

Ursprünglich angeblich Hirtenmädchen, vom Fürsten N. Esterházy erzogen; Schülerin Paolo Bevilacquas und A. Salieris. Um 1819 in der Esterházyschen Hofmusikkapelle, seit 1824 an den Opernhäusern in Wien und Pressburg, in verschiedenen italienischen und deutschen Städten, später auch in Graz besonders in italienischen Opern (Rosina in G. Rossinis Barbiere di Siviglia, Elvira in Vincenzo Bellinis Puritani etc.) erfolgreich. Ihr erster Ehemann war der Tenor Ferdinand Pohl (Heirat 1825), der am 29.11.1833 in Lemberg starb. Ab 1838 war sie mit einem gewissen Musik-Direktor Czabon verheiratet, mit dem sie 1839 durch Österreich reiste.

Ehrungen

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

2.5.2025

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Beisteiner (Beysteiner, Pohl-B. bzw. Czabon-B.), Elisabeth (Elise)“ (2.5.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f837 (abgerufen am )

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