Becherer, Robert

* 10.1.1930 Wien, † 6.10.2014 Wien? (begr. Wien)

Wienerliedkomponist und -interpret

Der Artistensohn trat bereits mit vier Jahren als Sänger, sich selbst am Akkordeon begleitend, öffentlich auf. 1938 wurde er mit dem Lied Wenn ich groß bin, liebe Mutter (M: Hugo de Groot, T: Albert de Booy) schlagartig berühmt. Als Mitglied der 3 Freddys trat er mit seinen Eltern in deutschen Varietés auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Chr. Mardayn), wo er die Liebe zum Wienerlied entdeckte. In der Folge komponierte und interpretierte er fast ausschließlich in diesem Genre, dazu kamen Auftritte als Nebendarsteller auf Bühnen, im Film und im Fernsehen. Außerdem 1960–72 Conférencier der Modenschauen im Wiener Gartenbaukino.

Ehrungen

  • Hansl Schmid-Büste (für das Wienerlied Alzerl)
  • Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 2005

Werke

u. a. Wienerisch einmal anders, Lobaulied, Das letzte Hemd, Pensionisten Blues, Wenn einem Wiener was net paßt.

Literatur

Autorinnen

  • Elisabeth Th. Hilscher
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

13.7.2018

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Becherer, Robert“ (13.7.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f81e (abgerufen am )

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