Der Artistensohn trat bereits mit vier Jahren als Sänger, sich selbst am Akkordeon begleitend, öffentlich auf. 1938 wurde er mit dem Lied Wenn ich groß bin, liebe Mutter (M: Hugo de Groot, T: Albert de Booy) schlagartig berühmt. Als Mitglied der 3 Freddys trat er mit seinen Eltern in deutschen Varietés auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien (Chr. Mardayn), wo er die Liebe zum Wienerlied entdeckte. In der Folge komponierte und interpretierte er fast ausschließlich in diesem Genre, dazu kamen Auftritte als Nebendarsteller auf Bühnen, im Film und im Fernsehen. Außerdem 1960–72 Conférencier der Modenschauen im Wiener Gartenbaukino.
Ehrungen
- Hansl Schmid-Büste (für das Wienerlied Alzerl)
- Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien 2005
Werke
u. a. Wienerisch einmal anders, Lobaulied, Das letzte Hemd, Pensionisten Blues, Wenn einem Wiener was net paßt.
Literatur
- Lang 1996
- Wiener Bezirksjournal 12 (2005), 61
- www.ots.at (7/2018)
- www.wienerzeitung.at (7/2018)
- www.gartenbaukino.at (7/2018)
- www.friedhoefewien.at (7/2018)
Autorinnen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
13.7.2018Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Monika Kornberger, Art. „Becherer, Robert“ (13.7.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f81e (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

