Studierte Jus und arbeitete ursprünglich als Advokat, wurde dann Prof. für Musik in Den Haag/NL, 1840 an der Royal Academy in London. Kam 1845 als Jurist wegen eines Prozesses nach Wien, wo er sich sehr im Musikleben engagierte und u. a. für Felix Mendelssohn Bartholdy einsetzte. Wegen seines Engagements für die Revolution 1848 (u. a. als Redakteur des Blattes Der Radikale) wurde er nach der Restauration des Absolutismus im Wiener Stadtgraben standrechtlich erschossen.
Werke
Lieder; Streichquartette; Klaviermusik.
Schriften
- Das niederrheinische Musikfest 1836
- Jenny Lind 1846
- Übersetzung von Opernlibretti
Literatur
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
11.9.2018Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Becher, Alfred Julius“ (11.9.2018), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f81f (abgerufen am )
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