Bazant, Karl von

* 16.10.1907 Seletin/Bukowina (Seljatyn/UA), † 5.3.1996 Kufstein/T

Operetten- und Schlagerkomponist

Der Sohn eines Beamten verbrachte seine Jugend in Gmunden. Nach der Matura am dortigen Realgymnasium Studium an der HSch. für Welthandel in Wien. Daneben bereits Leiter einer Jazzkapelle sowie Ausbildung (Kapellmeisterschule) an der MSch. Kaiser. Danach Tätigkeit als Kapellmeister. Seit 1932 als freischaffender Komponist in der Unterhaltungsmusikbranche tätig, mehrfach Zusammenarbeit mit dem Textdichter Hanns Schachner, mit dem er 1932 den kurzlebigen Gesellschaftstanz Tanganilla kreierte. 1934–39 in Berlin, wo er sich v. a. der Filmmusik widmete. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wohnte B. zunächst in Wien, danach wieder in Gmunden und seit 1970 in Meran.

Ehrungen

Eine süße kleine schwarze Silhouette 2. Preis der Concordia-Konkurrenz für Jazzkompositionen 1932 für [T
  • H. Schachner]

Werke

3 Operetten (Liebe in Blau [T: H. Schachner]); 3 Filmmusiken (Schön ist die Liebe im Hafen 1934, Steputat & Co. 1938, Im Namen des Volkes 1939); ca. 160 Schlager (Original-Tanganilla [T: H. Schachner], Eine süße, kleine, schwarze Silhouette [T: H. Schachner], Schön ist die Liebe im Hafen [T: H. Schachner], In Gmunden, in Gmunden [T: Egon Schubert], Monte Belvedere [T: Josef Hochmuth u. H. Werner], Es fliegen die silbernen Möwen [T: J. Hochmuth u. H. Werner]); Wienerlieder (So lang sich’s Riesenrad im Prater draht [T: H. Schachner], Mama, geh bitte schau oba [T: K. B.]).

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

5.10.2017

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Art. „Bazant, Karl von“ (5.10.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f81a (abgerufen am )

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