Seit 1675 Musiker des Großherzogs der Toskana, dann beim Herzog Ferdinando Carlo v. Mantua, in Venedig, 1688 Aufnahme in die Accademia Filarmonica von Bologna/I, 1695–1705 Altist und 1708–10 Kammermusiker am Wiener Kaiserhof, erhielt 1710 von Joseph I. ein Privileg zur öffentlichen Aufführung von Opern. Hofkaplan in Düsseldorf/D, Mitglied der spanischen Corporis Christi-Bruderschaft (Bruderschaft) an St. Michael, in deren Gruft er beigesetzt wurde. Das Sterbebuch verzeichnet ihn als „Franz Baron Ballerini“, Erbe war sein Neffe Carl, Sohn seines Bruders Antonio Baron B.
Werke
Libretto zu F. Contis Il Trionfo dell'amicizia e dell'amore (UA Wien 1711).
Literatur
- NGroveDO 1 (1992)
- MGÖ 1, 2 (1995)
- [Kat.] Musica Imperialis 1998
- Stieger III/1 (1979)
- Knaus 1969a
- Seifert 1985
- A. Sommer-Mathis/R. Strohm (Hg.), Das Wr. Kärntnertortheater 1728–1748, 2023
- Trauungsbuch 1704–08 der Schottenpfarre (Wien I), fol. 106r
- Sterbebuch 1734–45 der Pfarre St. Michael (Wien I), fol. 12
- ÖStA (HHStA HA OMaA 630-36 und 694-3943)
Autor:innen
- Barbara Boisits
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Christian Fastl, Art. „Ballerini (Ballerino), Giovanni Francesco“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f7c4 (abgerufen am )
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