Musikalisch ein Autodidakt, begann A. Anfang der 1950er Jahre mit seinem Bruder, dem Klarinettisten Vilko Ovsenik (* 9.11.1928 Begunje) und Freunden im Gasthaus seiner Eltern aufzuspielen. Das usprüngliche Quartett wurde bald zu einem Quintett erweitert (Trompete, Klarinette, Akkordeon, Gitarre, Bariton- oder Kontrabasstuba); ein Gesangsduo, später -trio ergänzt die Instrumentalgruppe. 1955 wurden die Original Oberkrainer Avsenik (später Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer) durch einen ORF-Auftritt in Kärnten schlagartig im ganzen deutschen Sprachraum bekannt.
Der von den Brüdern A. kreierte „Oberkrainer-Sound“ ist durch die Klassik- bzw. Jazzerfahrung der Mitglieder des Ensembles geprägt, enthält keine Jodler und tendiert zum deutschen Schlager. Durch die enorme Medienpräsenz der Gruppe wurde der Oberkrainer-Stil prägend für die folgenden Generationen der volkstümlichen U-Musik.
Literatur
- H. Reitmann, S. A. und seine Original Oberkrainer , Dipl.arb. Wien 1990
- www.avsenik.com (7/2015)
- https://de.wikipedia.org (7/2015)
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
15.7.2015Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Avsenik, Slavko“ (15.7.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f795 (abgerufen am )
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