Sohn des Schullehrers Gottlieb A. und der Aloisia Pürstlinger. Nach seinem Studium in Linz wurde A. 1846 zum Priester geweiht. Für kurze Zeit war er Aushilfspriester in Aistersheim und Brunnenthal/OÖ und 1847/48 Kooperator in Diersbach/OÖ. 1849–68 wirkte A. als Domprediger und Domvikar in Linz, 1868–83 als Stadtpfarrer von Steyr, danach bis zu seinem Tod als Domherr in Linz. A. galt als kulturell engagiert und war u.a. Mitbegründer der Steyrer Zeitung. Besonderes Interesse hegte er für die Kirchenmusik. So haben sich aus seiner Feder drei unbegleitete Marienlieder für gemischten Chor erhalten.
Werke
Marienlieder (Du mit dem Ruhme, F-Dur; Dort oben am Berge, G-Dur; Im heißen Dampf, D-Dur; alle A-LId 419).
Literatur
- Steyrer Ztg. 10.7.1884, 1
- Taufbuch der Pfarre Aistersheim 1784–1884, pag. 207
Autor
- Klaus Petermayr
Letzte inhaltliche Änderung
4.10.2021Empfohlene Zitierweise
Klaus Petermayr, Art. „Arminger, Joseph Georg“ (4.10.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x003cdd5a (abgerufen am )
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