Anton Bruckner Institut Linz (ABIL)

Forschungsinstitut

Gegründet 1978 durch die Österreichische Akademie der Wissenschaften (Kommission für Musikforschung) und die Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA). Zunächst umfassten die Tätigkeitsbereiche des Institutes die Sammlung aller Quellen zu Leben und Werk von A. Bruckner in Original, Kopie oder Mikrofilm und deren Auswertung. Dieser Aufgabenbereich wurde 2006 – als sich die ÖAW in diesem Jahr aus dem ABIL zurückzog – auf die Dokumentation und Erforschung der Musikgeschichte Oberösterreichs ausgedehnt, wobei ein Schwerpunkt auf das Umfeld Bruckners gesetzt wurde. Seit der Gründung wird den Forschungszielen in jährlichen Veranstaltungen (Symposien, Tagungen) Rechnung getragen. Tagungsbände und Forschungsarbeiten erscheinen in eigenen Schriftenreihen (Anton Bruckner. Dokumente & Studien; Bruckner Jahrbuch; Bruckner Symposion. Berichte; Bruckner Vorträge; ABIL-Informationen), aber auch in Publikationsreihen von Kooperationspartnern. In den letzten Jahren wird verstärkt die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen angestrebt (u. a. Brahms Institut Lübeck/D, Musikinstrumentenmuseum Schloss Kremsegg/OÖ, Oberösterreichisches Volksliedwerk, RISM, Wiener Philharmoniker), fokussiert wird auch auf die historische Aufführungspraxis im Kontext mit Bruckner. Eine umfassende Datenbank mit über 16.000 Einträgen zu Leben und Werk Bruckners ging 2009 online und ist auf der Homepage des Institutes (www.abil.at) abrufbar.

Wissenschaftliche Leiter: F. Grasberger (1978–81), O. Wessely (1982–98), Th. Antonicek (1998–2014), Klaus Petermayr (ab 2014).

Geschäftsführer: Elisabeth Maier (1987–2005), Erich Wolfgang Partsch (2005/06), W. Winkler (2006–10), K. Petermayr (2010–14), Andreas Lindner (ab 2014).

Literatur

Autor:innen

  • Andrea Harrandt
  • Klaus Petermayr

Letzte inhaltliche Änderung

11.1.2016

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Klaus Petermayr, Art. „Anton Bruckner Institut Linz (ABIL)“ (11.1.2016), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001fc63 (abgerufen am )

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