Aleatorik

Verwendung von Operationen mit unvorhersehbarem Ergebnis

Um 1951 in der Neuen Musik aufgekommener, nicht immer einheitlich verwendeter Begriff (lat. alea = „Würfel, -spiel, Risiko, Zufall“) für ein Kompositionsverfahren, das sich Zufallsoperationen bedient (im Gegensatz zu denen der Seriellen Musik). Zu den ersten Vertretern zählten John Cage, Karlheinz Stockhausen und Pierre Boulez. An die Stelle einer (bereits erweiterten) Notenschrift traten vielfach graphische Elemente. In Österreich sind mit dieser graphischen Notation innerhalb der A. besonders R. Haubenstock-Ramati und A. Logothetis hervorgetreten.

Literatur

  • MGG 1 (1994)
  • NGroveD 1 (2001, Aleatory)

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Aleatorik“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f693 (abgerufen am )

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