Agnesi (A.-Pinittoni), Maria Teresa (Pseud. Francesco Mainini)

* 17.10.1720 Mailand/Lombardei (Milano/I), † 19.1.1795 Mailand

Komponistin, Cembalistin, Sängerin und Librettistin

Trat in Mailand auf (u. a. mit ihrer Schwester Maria Gaetana, 1718–99, später erste Frau auf dem Lehrstuhl für Mathematik an der Univ. Bologna) und komponierte u. a. auch in Wien aufgeführte Bühnenwerke. Sammelbände von Arien bzw. Instrumentalwerken dedizierte sie ca. 1748 u. a. auch Kaiserin Maria Theresia, die Arien von A. gesungen hat. A.s Oper La Sofonisba entstand 1747 oder 1748 zum Namenstag der Kaiserin, L’Insubria consolata wurde 1766 anlässlich der Verlobung von Erzhzg. Ferdinand und Beatrice d’Este in Mailand uraufgeführt. Im Frühjahr 1770 traf A. dort W. A. Mozart auf dessen erster Italienreise.

Werke

Bühnenwerke Ulisse in Campania, Ciro in Armenia (eigenes Libretto), Nitocri, Il re pastore; Kantate Il ristauro d’Arcadia 1747; Arienslgn.; 4 Cembalokonzerte; Klavierstücke.

Literatur

Autor

  • Uwe Harten

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Uwe Harten, Art. „Agnesi (A.-Pinittoni), Maria Teresa (Pseud. Francesco Mainini)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f672 (abgerufen am )

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