Agazzari, Agostino

* ca. 1580 (Ort?), † ?.1.1642 Siena/I

Organist und Komponist

Seit 1602 Musikpräfekt am römischen Collegium Germanicum, widmete 1602 seine Motettensammlung Sacrarum cantionum ... liber primus (mit einem bassus ad organum) dem Salzburger Fürsterzb. Wolf Dietrich von Raitenau, der früher Student dieses Kollegs war. Viele seiner Kompositionen waren auch nördlich der Alpen verbreitet. So befanden sich Werke im 1622 inventarisierten Musikalienbesitz des Gurker Bischofs Johann Jakob v. Lamberg sowie laut ebenfalls 1622 angelegtem Bibliotheksverzeichnis in der ehemaligen Grazer Hofkapelle.

Werke

geistliche und weltliche Vokalmusik.

Schriften

2 Traktate

Literatur

Abbildungen

Autorin

  • Barbara Boisits

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Barbara Boisits, Art. „Agazzari, Agostino“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f66f (abgerufen am )

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