Seit 1602 Musikpräfekt am römischen Collegium Germanicum, widmete 1602 seine Motettensammlung Sacrarum cantionum ... liber primus (mit einem bassus ad organum) dem Salzburger Fürsterzb. Wolf Dietrich von Raitenau, der früher Student dieses Kollegs war. Viele seiner Kompositionen waren auch nördlich der Alpen verbreitet. So befanden sich Werke im 1622 inventarisierten Musikalienbesitz des Gurker Bischofs Johann Jakob v. Lamberg sowie laut ebenfalls 1622 angelegtem Bibliotheksverzeichnis in der ehemaligen Grazer Hofkapelle.
Werke
geistliche und weltliche Vokalmusik.
Schriften
2 TraktateLiteratur
- T. D. Culley, Jesuits and Music 1 (1970)
- G. Dixon in Research Chronicle 20 (1986)
- C. Reardon, A. A. and Music at Siena Cathedral 1597–1641, 1993
- L. P. Naden, Sacrae cantiones: Liber quartus (1606) by A. A. (1578–1640). A critical edition, Diss. Auckland 1988
- Federhofer 1967
- MGÖ 1 (1995)
- MGG 1 (1999)
- NGroveD 1 (2001)
Abbildungen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Agazzari, Agostino“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f66f (abgerufen am )
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