1937–42 im Dresdner Kreuzchor; 1949 Debüt an der Dresdner Staatsoper, 1952–80 regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen in allen großen Partien seines Faches. Zahlreiche Konzert- und Opernauftritte in aller Welt, besonders auch an der Wiener Staatsoper, wo er am 4.3.1954 als Sarastro in W. A. Mozarts Zauberflöte am Theater an der Wien debütierte und bis 1997 in 29 Partien regelmäßig auftrat. 1969–99 gastierte er auch bei den Salzburger Festspielen, wo er u. a. 1981 bei der UA der Oper Baal von F. Cerha die Titelrolle kreierte. 2006 nahm er seinen Bühnenabschied. A. trat seit 1972 auch als Opernregisseur in Erscheinung.
Gedenkstätten
- Theo-Adam-Preis für Sängerinnen und Sänger, verliehen von der Stiftung zur Förderung der Semperoper in Dresden
Ehrungen
- zahlreiche Ehrungen, u. a. deutscher Kammersänger 1955
- Nationalpreis der DDR 1969
- Händelpreis des Bezirkes Halle 1976
- Große Goldmedaille des Cercle Nationale Richard Wagner 1977
- österreichischer Kammersänger 1979
- bayerischer Kammersänger 1980
- Prof.-Titel 1979
- Großer Stern der Völkerfreundschaft 1989 (zurückgegeben)
- Bundesverdienstkreuz 1995
- Ehrenmitglied des Deutschen Musikrates 1994, der Sächsischen Staatsoper 1994 und der Europäischen Kulturwerkstatt 2000
Schriften
Aus der Werkstatt eines Sängers 1Literatur
- H. P. Müller, T. A. Für Sie porträtiert 31986
- NGroveD 1 (2001)
- MGG 1 (1999)
- K-R 1997
- NGroveDO 1 (1992)
- Presse 31.7.2001, 20
- www.wiener-staatsoper.at (8/2020)
- www.salzburgerfestspiele.at (8/2020)
- https://de.wikipedia.org/wiki/Theo_Adam (8/2020)
Autor:innen
- Uwe Harten
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
8.10.2020Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Monika Kornberger, Art. „Adam, Theo“ (8.10.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f657 (abgerufen am )
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