Ab 1853 in Stuttgart als Kontrabassist tätig, 1867–88 Hofkapellmeister und Leiter der Königlichen Kapelle in Stuttgart. A. zählt zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Spätromantik und stand dem Schwäbischen Dichterkreis nahe.
Werke
7 Symphonien (u. a. Frühlingssinfonie in C-Dur, Programmsinfonie Columbus, c-Moll Sinfonie); 6 Opern (z. B. Anna von Landskron, König Enzio, Ekkehard); Lieder; Streichquartette.
Literatur
- H. Abert, J. J. A. (1832–1915). Sein Leben und seine Werke 21983
- ÖBL 1 (1957)
- MGG 1 (1949–51)
- NGroveDO 1 (1992)
- http://www.abert-gesellschaft.de/html/gesellschaft.htm (1/2008)
Abbildungen
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
14.11.2024Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Abert, Johann Josef“ (14.11.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f63a (abgerufen am )
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